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Holzfassade

Als Holzfassade werden alle Fassadensysteme an Gebäuden bezeichnet, die aus Schnittholz, Sperrholz-Platten, Vollholz oder Materialien mit Rohstoffanteilen aus Holz sind. Mit Ausnahme des massiven Holzblockbaus sind alle diese Fassaden nicht tragend und sind Verkleidungen.

Die Bretter können in der waagrechten Form als Stülpschalung an die Konstruktion genagelt werden. Heute werden Fassaden häufig mit Holz-Lamellen, etwa aus Rhombusleisten, verkleidet.
Bei den senkrechten Profilen ist die Boden-/Deckelschalung die älteste und bekannteste Form.
Dabei wird auf einer Konstruktion zunächst eine untere Lage von Brettern (Bodenbretter) mit Abstand aufgenagelt. Die dabei entstandenen Fugen werden durch eine zweite Lage (Deckbretter) überdeckt.

In holzreichen, meist gebirgigen Gebieten sind die durch reine Handarbeit in langen Winterabenden herzustellenden Holzschindel die meistverwendeten Holzfassaden. Dabei werden aus einem Baumstamm Scheiben in Schindellänge abgeschnitten und anschließend gespalten.